Nachgefragt und beim Wort genommen

Wahlprüfsteine zur Kommunalwahl 2014

 

1) Schule, Schulprojekte, Ausstattung der Schule/ Schulhof/ Sportplatz/ Turnhalle

Frage 1: Wie stehen Sie zu einem kostenfreien W-LAN-Zugang für Schüler_innen in der Schule?

Frage 2: Was werden Sie dafür tun, damit alle halleschen Schulen über eine Sporthalle am Schulgebäude verfügen, welche auch benutzbar sind?

Ich werde mich im Stadtrat und außerhalb dafür einsetzen, dass kommunale Haushalte über mehr Einnahmen verfügen. Zum Beispiel über mehr Mittel vom Land, mehr Steuereinnahmen durch Neuordnung der Gewerbesteuer und Schuldenerlasse.

2) Kinder- und Jugendarbeit, Jugendclubs, Vereine & Ehrenamt

Frage 1: Was gedenken Sie zu tun, um der Langeweile Jugendlicher vorzubeugen? Welche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung für Kinder und Jugendliche werden Sie unterstützen?

Ich werde, bzw. setze mich sehr für Medienkompetenz ein. Lernen ist nicht langweilig. Dazu unterstütze ich sehr gerne Aktivitäten in der Natur, Sport und die „neuen“ Medien, weil sie mir letztlich auch selbst viel geben.

Frage 2: Werden Sie Jugendclubs für Jugendliche unterstützen und fördern, die als „Auffangstationen“ dienen können und den Jugendlichen einen geschützten Rückzugsort bieten?

Warum nicht?

Frage 3: Was können Sie als Kommunalpolitiker tun, um Jugendliche eine besser auf ihre Interessen und Fähigkeiten zugeschnittene Berufsausbildung gewährleisten zu können?

Eigene Erfahrungen weitergeben, mit ausbildenden Betrieben und Jugendlichen ins Gespräch kommen und die gegenseitigen Erwartungen und Möglichkeiten vernetzen.

Frage: 4 Was werden Sie für den Erhalt und die Förderung von Sport-, Musik- und Kulturvereinen tun, sodass sich auch Jugendliche aus sozial schwachen Familien eine Mitgliedschaft leisten können?

siehe Antwort auf Frage 2; Sowohl die Kommune finanziell, als auch die Menschen sozial stärken.

4) Miteinander leben und voneinander lernen (Migration, Integration, Inklusion)

Frage 1: Werden Sie sich für die Einrichtung eines Generationentreffs einsetzen? Wie?

Gute Frage! Ich kenne wenige solcher Projekte, um gute Vorschläge zur Struktur solcher interessanter Soziophänome zu machen. Der sogenannte „Generationenkonflikt“ steht dieser Generationenvernetzung etwas entgegen. Wahrscheinlich muss so ein Projekt sehr offen ohne Kontrolle in Form einer Haus/Hofkommune gestaltet sein.

Frage 2: Welche Schritte werden Sie unternehmen, um eine bessere Integration all der unterschiedlichen Menschen, die in Halle leben, in Schulen und Kindergärten zu fördern?

Fahrscheinloser ÖPNV ist ein Weg die Distanzen zwischen allen Menschen zu verkürzen. Verbote und/oder bildungsferne Schubladen zu bedienen nicht.

Frage 3: Inwiefern spielt der Austausch bzw. das Kennenlernen verschiedener Kulturen eine Rolle in Ihrer politischen Arbeit?

Ich bin zutiefst Humanist (Pantheist, Konstruktivist und Anarchist) und gleichzeitig auch Politiker. Ich kann die politische Arbeit sehr schwer von meinem „normalen“ Leben trennen, bzw. mag ich das nicht auflösen. Auch bin ich Kosmopolit, ein aufgeschlossener Erdenbürger, für den der kulturelle Austausch eine nicht verzichtbare Lebensqualität darstellt. Leider habe ich es aber bisher noch nicht bis außerhalb der Grenzen Europas geschafft.

5) Natur und Umwelt

Frage 1: Setzen Sie sich für mehr Grün und mehr Bänke auf dem Schulhof ein? Wo sehen Sie für sich als Kommunalpolitiker_in Gestaltungsmöglichkeiten?

Ich werde mich neben mehr Grün und Sitzbänken natürlich für mehr streetart auf Schulhöfen einsetzen. Durch Freiflächen (sog. Opferflächen) und schulische Wettbewerbe der urbanen Kunstform.

Frage 2: Unterstützen Sie regionalen Gemüse- und Obstanbau? Wie gedenken Sie dies zu tun?

In dem ich z.B. Nahrungsmittel vorrangig aus lokaler Herstellung kaufe und zubereite. Die Förderung von gesunder Ernährung kann man z.B. auch durch Vernetzung von den unterschiedlichsten lokalen Betriebsformen fördern. Interessant hierbei ist die Vernetzung über Arbeitseinsätze („Klassenfahrt“) und Erntespenden.

6) Straße und Verkehr (Schulweg), öffentliche Plätze

Frage 1: Sehen Sie den Bedarf, dass es mehr öffentliche Plätze gibt, wo Jugendliche willkommen sind? Werden Sie sich dafür im Stadtrat stark machen?

siehe 4) Antwort auf Frage 1;

Frage 2: Warum werden Spielplätze abgerissen, ohne die Kinder zu fragen (z.B. am kleinen Teich)? Welche Alternativen sehen Sie, Spielplätze zu erhalten und zu modernisieren, obwohl die städtische Kasse dies scheinbar nicht zulässt?

siehe 1) Antwort auf Frage 2; Die Idee von Stadtteilparlamenten mit eigenem Budget und passivem Wahlrecht ab 0 Jahren verfolge ich selbst und sehe sie als ein wichtiges Mittel für mehr Selbstbestimmung.

Frage 3: Können Sie sich vorstellen, Schüler_innen kostenlose Parkplätze während ihrer Schulzeit und in der Nähe ihrer (Berufs-)Schulen zur Verfügung zu stellen? Was werden Sie dafür tun?

Nein. Höchstens Fahrradparklätze. Für Schüler und Lehrer gleichermaßen. Dafür im Ausgleich werde ich mich stark für einen fahrscheinlosen ÖPNV einsetzen.

7) Veranstaltungen und Konzerte

Frage 1: Haben Sie Maßnahmen geplant, um das Charlottencenter als kulturellen Treffpunkt für Jugendliche zu erhalten? Welche?

Das Charlottencenter ist eine private Immobilie, nicht Bestandteil öffentlichen Eigentums (afaik). Unterstützenswertim Sinne eines Treffpunktes der Jugendkultur finde ich dagegen das in der Nähe befindliche Plan 3, ehem. LaBim.

Frage 2: Wie werden Sie sich dafür einsetzen, ein kulturelles Angebot (z.B. mehr Open-Air-Partys) zu schaffen, um die Stadt attraktiver für Jugendliche zu machen?

Ausweitung des „SpontanParty“-Konzepts auf mehr städtischen Grünflächen in Abhängigkeit der Einrichtung eines „Aufräum“-Spendentopfes. Je voller dieser ist, umso mehr Partys können stattfinden.

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